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Die Maus im All

Veröffentlicht am 31. Mai 2026 · T S

Die Maus im All

Eine Maus die es schafft ins Weltall zu fliegen.

This post contains 5 chapters.

Das Perfekte zuhause

Felix war die fröhlichste Maus, die man sich vorstellen konnte, und das lag vor allem an einem einzigen, wunderbaren Umstand: Er hatte das allerbeste Zuhause auf der ganzen Welt. Davon war er fest überzeugt, und er hatte gute Gründe dafür.

Felix war eine kleine Feldmaus mit einem scharfen, aufmerksamen Blick und einem Herzen, das vor Zufriedenheit nur so überlief. Was er am allermeisten liebte, war die Ruhe. Stille Morgen, an denen nur das Rascheln der Blätter zu hören war. Warme Nachmittage, an denen er sich in seinem Nest zusammenrollte und dem fernen Summen der Bienen lauschte. Kühle Abende, an denen die Wiese in goldenes Licht getaucht wurde. All das machte Felix glücklich, so richtig, tief im Bauch glücklich.

Sein Bau befand sich tief in den verschlungenen Wurzeln einer alten Eiche, die am Rande einer weitläufigen Wiese stand. Die Wurzeln griffen wie mächtige Finger in die Erde, bildeten Bögen und Kammern, und genau in einer dieser Kammern, warm, trocken und von der Welt vergessen, hatte Felix sein Nest gebaut. Er hatte es mit Moos ausgepolstert, das er an einem nebligen Herbstmorgen gesammelt hatte, und mit ein paar Fetzen Wolle, die der Wind einmal von einem fernen Bauernhof herübergetragen hatte. Die Wände rochen nach Erde und Holz, nach Regen, der vor Wochen gefallen war, und nach dem leisen, beständigen Atem der Natur. Es war dunkel, wenn Felix es wollte, hell, wenn er ein wenig weiter nach oben kletterte und durch den schmalen Eingang lugte. Kurz gesagt: Es war perfekt.

Und dann war da noch das Essen, das zweite große Argument für diesen Ort. Felix war kein wählerischer Esser, er war ein kluger Esser, was seiner Meinung nach deutlich besser war, denn ein kluger Esser wurde nie überrascht und nie schwach. Unter den Wurzeln seiner Eiche hatte er im Laufe der Jahre ein ausgeklügeltes System von Vorratskammern angelegt. Im Herbst trug er Eicheln und Bucheckern ein, im Sommer getrocknete Beeren und Grassamen, und in den kühleren Monaten hielt er sich an die kleinen Pilze, die nach Regenfällen aus dem Boden sprossen. Er hatte nie gehungert, nicht ein einziges Mal, und das war, wie er es verstand, kein Zufall, sondern die Frucht sorgfältiger Planung und vielleicht auch eines kleinen bisschen Glücks, obwohl Felix dem Glück nur ungern etwas zugestand.

Natürlich gab es Greifvögel in der Gegend. Das war, wenn er ehrlich war, die einzige Schwierigkeit, die das Leben auf der Wiese mit sich brachte. Ein Bussard mit rotbraunem Schwanz kreiste manchmal träge über der Lichtung, und einmal, vor langer Zeit, hatte Felix eine Schleiereule gesehen, die sich lautlos durch die Dämmerung bewegte wie ein Geist aus weißen Federn. Aber die Vögel mieden diesen Teil der Wiese meistens, und der wahre Grund dafür war nicht das gelegentliche Summen aus den Gebäuden der Menschen im Süden, sondern das tiefe Donnergrollen, das manchmal aus der Ferne über die Ebene rollte und selbst den Boden unter den Wurzeln erzittern ließ. Dann flohen die Vögel auf, noch ehe Felix überhaupt verstand, was dort in der Ferne vor sich ging. Kein Bussard kreiste lange über der Wiese, keine Eule hielt sich gern in der Nähe auf, und genistet wurde in diesem Teil der Landschaft nur selten. Für Felix war das ein Vorteil, ein stiller, zuverlässiger Schutzschild, der keine Pflege brauchte und nie versagte. Die kleineren Geräusche der Menschen, das Brummen von Fahrzeugen, das Surren von Maschinen, das fern herüberwehende Knacken aus Lautsprechern, all das gehörte einfach zum Hintergrund, wie das Rauschen von Wind oder das Knacken von Ästen. Das tiefe, erschütternde Grollen aber hielt die natürlichen Feinde fern, und Felix hatte sich längst daran gewöhnt. Meistens herrschte Frieden. Meistens.

Denn manchmal, und das war das Einzige, das Felix nicht vollständig in seine Vorstellung vom perfekten Leben einordnen konnte, geschah etwas, das alles andere in den Schatten stellte: etwas, das die Luft zum Zittern brachte und in Felix eine seltsame, stille Unruhe hinterließ, für die er noch keinen Namen hatte.

Ohne Vorwarnung, ohne Ankündigung, brach ein donnerndes Grollen über die Wiese herein, das aus dem Boden aufzusteigen schien und durch Felix' gesamten kleinen Körper fuhr, bis selbst die Eicheln in seinen Vorratskammern gegeneinanderklirrten. Und dann, wenn er sich traute, durch den Eingang seines Baus zu lugen, sah er es: einen gewaltigen Feuerstrahl, der am Horizont gen Himmel schoss, begleitet von einer weißen Wolke aus Rauch und Dampf, die sich wie eine Gottheit über die flache Landschaft erhob.

Diese Maschinen waren unvorstellbar groß, größer als irgendetwas, das Felix je mit eigenen Augen gesehen hatte. Sie standen auf stählernen Beinen, schlank und weiß wie riesige Kerzen, und dann brannten sie, und flogen. Einmal, an einem ungewöhnlich windstillen Abend, war Felix bis zum Rand der Wiese geschlichen, neugierig und ängstlich zugleich, und hatte zwei Menschen beobachtet, die in gelben Westen mit Klemmbrettern in den Händen dagestanden und aufgeregt miteinander gesprochen hatten. Der Wind hatte ihre Stimmen zu ihm herübergetragen, und Felix hatte, wie es seine Art war, sehr genau zugehört.

„Der Start der Rakete war perfekt", hatte der eine gesagt, und der andere hatte genickt und etwas in sein Klemmboard gekritzelt.

Das Wort hatte sich in Felix' kleines, scharfes Gehirn gebrannt wie ein Funke ins trockene Laub. Er hatte es auseinandergezogen, es auf seiner inneren Zunge gerollt, es im Schlaf wiederholt, bis es sich anfühlte wie ein Gegenstand, den er kannte, auch wenn er ihn noch nie berührt hatte. Ra-ke-te. Ein hartes Wort, ein Wort mit Gewicht und Richtung, ein Wort, das aufwärtszeigte.

Er hatte keine Ahnung, was eine Rakete eigentlich war, nicht wirklich.

Aber er wusste, wie sie klang. Er wusste, wie sie roch: nach verbranntem Metall und etwas Scharfem, das in den Nasenlöchern brannte. Und er wusste, wohin sie flogen: hinauf, immer weiter hinauf, bis sie zu einem kleinen, glänzenden Punkt wurden und schließlich im blauen und dann im schwarzen Himmel verschwanden.

Wohin flogen sie? Das fragte sich Felix manchmal, wenn er abends am Eingang seines Baus saß und in den Sternenhimmel schaute. Er kannte die Sterne gut: nicht ihre Namen, die die Menschen ihnen gegeben hatten, aber ihre Positionen, ihre Helligkeiten, die Art, wie sie im Winter tiefer zu stehen schienen als im Sommer. Er kannte den Mond, der manchmal rund und golden über der Wiese aufging und das Gras in silbernes Licht tauchte. Und er fragte sich, ob die Raketen dorthin flogen: zu den Sternen, zum Mond, in die schwarze Stille zwischen den Lichtern.

Es war ein verrückter Gedanke für eine Maus, das wusste Felix. Aber er war eine besondere Maus, das wusste er auch, obwohl er es nie laut ausgesprochen hätte. Er dachte eben an andere Dinge: an Fragen, die keine Antworten hatten, an Orte, die er nie gesehen hatte, an den Klang des Wortes Rakete und daran, was es bedeutete, dass riesige Maschinen aus Stahl und Feuer in den Himmel geschossen werden konnten.

Sein Zuhause war, abgesehen von dem gelegentlichen Grollen und dem Feuerblitz am Horizont, nahezu vollkommen. Das genügte. Für jetzt. Noch.

Der Sturm

Felix hatte den ganzen Nachmittag damit verbracht, Körner und Beeren zu sammeln. Seine kleine Nase zuckte eifrig hin und her, während er über die weiche Erde huschte, die Bäckchen schon prall gefüllt mit den besten Haferkrümeln, die er seit Wochen gefunden hatte. Der Wald roch nach feuchtem Moos und frischer Luft, und Felix war bester Laune. Felix war außerhalb seines Baus auf Nahrungssuche, als es plötzlich dunkel wurde und es zunächst leicht, dann immer stärker zu regnen anfing. Es war, als hätte jemand eine riesige graue Decke über den Himmel gezogen: Die Sonne verschwand, und wo eben noch warmes Licht durch die Baumkronen gefallen war, herrschte nun ein unheimliches, gelblich-graues Dämmerlicht. Ein kalter Wind fegte über den Waldboden und ließ die Blätter in wilden Wirbeln tanzen.

„Oh nein", piepste Felix leise und schaute hinauf in die Wolken, die sich wie dunkle Berge auftürmten. Große Regentropfen klatschten auf seine Schnauze, und er blinzelte erschrocken. Sein weiches, braunes Fell klebte ihm binnen Sekunden am Körper.

Er war zu weit von seinem Bau entfernt, um rechtzeitig dorthin zurückzukehren, deshalb stellte er sich unter einem kleinen Busch unter. Dessen Äste hingen tief herunter und boten wenigstens ein bisschen Schutz vor dem peitschenden Regen. Felix rollte sich so klein wie möglich zusammen und drückte sich an den dicken Wurzelstamm. Sein Herzchen klopfte schnell, viel schneller als sonst.

Der Regen wurde stärker und stärker. Er trommelte auf die Blätter über Felix und rauschte in kleinen Bächen über den Waldboden. Das Donnergrollen kam immer näher, erst wie ein fernes Rumpeln, dann wie ein gewaltiges Grollen, das die Erde zu erschüttern schien. Felix zog die Ohren ganz eng an den Kopf und schloss die Augen.

„Es wird gleich aufhören", flüsterte er sich selbst zu. „Gleich hört es auf, und dann laufe ich schnell nach Hause." Aber das Gewitter dachte gar nicht daran aufzuhören.

Plötzlich zuckte ein grelles Licht vom Himmel herab und schlug genau in den Baum ein, in dem sich sein Bau befand. Das Licht war so hell, dass Felix selbst durch seine geschlossenen Augenlider geblendet wurde.

Er spürte, wie die Luft um ihn herum vibrierte, wie ein heißer Ruck durch den Wald fuhr. Der Knall war ohrenbetäubend, so laut, dass Felix vor Schreck einen spitzen Schrei ausstieß und sich noch tiefer unter den Busch kauerte.

Dann kam der Geruch: verbranntes Holz und Rauch, scharf und beißend, der sich durch den Regen drängte.

Der alte Eichenbaum, in dem Felix schon so lange gewohnt hatte, brach der Länge nach in zwei Teile und fing sofort Feuer. Felix starrte mit weit aufgerissenen Augen auf das Geschehen. Der Baum, in dem er seine weiche Höhle mit getrockneten Blättern ausgebettet hatte, barst mit einem gewaltigen Krachen auseinander. Zwei glühende Hälften stürzten auf den nassen Waldboden. Orangerote Flammen leckten an dem gespaltenen Holz; trotz des strömenden Regens kämpften sie sich durch die Rinde und fraßen sich ins Innere.

Felix konnte sich nicht bewegen. Seine kleinen Pfoten, die sich in die feuchte Erde gegraben hatten, wollten sich nicht rühren. Er sah die Flammen. Er sah, wie die vertraute Wölbung der Baumhöhle, die immer sein Zuhause gewesen war, in sich zusammenfiel.

Sein Bau war verloren. Was sollte er nur tun?

Der Regen begann langsam, das Feuer zu ersticken, aber das machte den Anblick nicht weniger schlimm. Wo der mächtige Baum gestanden hatte, lagen jetzt nur noch zwei rauchende, schwarze Trümmer im Schlamm. Das Knistern des erlöschenden Feuers klang für Felix wie ein trauriges Seufzen.

Er dachte an seine warme Höhle. An den kleinen Vorrat Nüsse, den er sorgfältig versteckt hatte. An das Bett aus Moos und trockenen Blättern, das er sich im Herbst gebaut hatte, so mühsam und so gemütlich. Alles war weg. In einem einzigen, kurzen Augenblick einfach weg.

Langsam lösten sich seine Pfoten aus der Erde. Felix kroch unter dem Busch hervor; der Regen war inzwischen zu einem leichten Nieselregen geworden. Er setzte sich auf seine Hinterbeine und betrachtete die Überreste seines Baumes. Seine Schnauze zitterte, nicht vor Kälte, sondern vor lauter Traurigkeit und Verwirrung.

„Was mache ich jetzt?", fragte er sich, ganz leise, fast ohne Stimme.

Niemand antwortete. Der Wald war still geworden nach dem großen Sturm, als würde er ebenfalls innehalten und nachdenken. Irgendwo in der Ferne tropfte Wasser von Blatt zu Blatt. Ein Vogel wagte einen einzelnen, zögernden Ruf, dann schwieg er wieder.

Felix saß ganz allein im nassen Wald, das Fell vollkommen durchnässt, die Bäckchen immer noch voller Körner, die er nun nirgendwo mehr hinbringen konnte. Er war eine sehr kleine Maus in einem sehr großen Wald, und zum ersten Mal in seinem Leben wusste er überhaupt nicht, was als Nächstes kommen sollte. Aber tief in seiner kleinen Brust, ganz versteckt unter all der Traurigkeit, begann sich etwas zu regen. Etwas, das sich anfühlte wie eine Frage, noch ohne Antwort, aber voller Möglichkeiten.

Die Suche nach einem neuen Zuhause

Felix saß auf einem feuchten Stein, die kleinen Pfoten im Schoß gefaltet, und starrte auf die Stelle, an der einmal sein Zuhause gestanden hatte. In der Nacht hatte ein Blitz eingeschlagen und alles in Asche verwandelt. Zwischen den verkohlten Zweigen und den nassen, schwarzen Blättern war nichts mehr übrig, das einer kleinen Maus auch nur den kleinsten Schlupfwinkel hätte bieten können.

„Ich brauche ein neues Zuhause", seufzte Felix leise. Er rückte sein kleines Bündel mit den wenigen Habseligkeiten zurecht, warf einen letzten, langen Blick auf die verkohlten Überreste und machte sich auf den Weg.

Als Erstes entdeckte er einen hohlen Baumstamm am Waldrand. Von außen sah er wunderbar aus: Die Rinde war glatt und dunkel, und die runde Öffnung wirkte geradezu einladend. Der Eingang war rund und gemütlich, und innen roch es nach Holz und Moos. Felix trat hinein, sah sich aufmerksam um, schnupperte mit der kleinen Nase in jede Ecke und nickte langsam, beinahe zufrieden. Vielleicht war das endlich sein neues Zuhause.

Doch dann pfiff ein kalter Wind durch einen langen Riss in der Seite des Stammes, fuhr Felix eiskalt durch das Fell und ließ ihn frösteln.

„Oh nein", sagte er und hielt sich die Pfoten an die eiskalte Nasenspitze. "Hier ist es viel zu zugig."

Also zog er weiter. Kurz darauf entdeckte er eine Erdhöhle unter einer alten Baumwurzel. Der Eingang war schmal, genau richtig für eine Maus. Felix lächelte schon und dachte: Vielleicht ist das ja endlich mein neues Zuhause!

Plopp, machte es von irgendwo oben. Dann noch ein Tropfen. Und gleich darauf noch einer, und noch einer.

Felix blickte nach oben. „Oh weh", murmelte er und wischte sich das Wasser aus dem Fell. „Hier ist es viel zu nass. Ich möchte doch nicht jeden Morgen in einer Pfütze aufwachen!"

Also kroch er wieder ins Freie und suchte weiter.

Danach kam er zu einem alten Vogelhaus, das schief und wackelig an einem moosbedeckten Pfahl hing, als hätte es schon viele Stürme überstanden und den letzten nur mit Mühe und Not.

Neugierig kletterte Felix hinauf und spähte hinein. Auf den ersten Blick sah es innen tatsächlich ganz gemütlich aus: ein bisschen eng, aber trocken und windgeschützt. Doch kaum hatte er sich hineingesetzt, begann das ganze Vogelhaus bedenklich zu schwanken und zu knarzen, hin und her, hin und her, wie ein Schiff in einem Sturm, sodass Felix sich mit allen vier Pfoten festkrallen musste, die Augen fest zusammenkniff und das Herz ihm bis in die Ohren klopfte.

Mit klopfendem Herzen wartete er, bis das Schwanken endlich nachließ. Dann schüttelte er sich, atmete einmal tief durch, warf einen letzten, misstrauischen Blick auf das schwankende Haus und kletterte so schnell er konnte wieder ins Freie.

„Das ist mir viel zu wackelig", sagte er und blies sich die Haare aus den Augen. „Wenn ich hier schlafen will, rolle ich am Ende noch aus dem Bett und dann gleich vom Pfahl herunter! Enttäuscht kletterte Felix wieder auf den Boden und zog weiter.

Nicht weit hinter dem Vogelhaus entdeckte Felix am Wegrand einen großen, orangefarbenen Kürbis. Er blieb sofort stehen. Der Kürbis lag warm zwischen ein paar trockenen Blättern, und in seiner Seite war ein rundes Loch, gerade groß genug für eine kleine Maus.

Vorsichtig trat Felix näher, schnupperte, steckte dann den Kopf durch das Loch und sah sich aufmerksam um. Innen war es trocken, kein Wind pfiff hindurch, kein Tropfen fiel von oben, und nichts wackelte.

Felix' Augen begannen zu leuchten, und in seinem Bauch machte sich ein warmes Kribbeln breit vor lauter Aufregung.

„Oh", flüsterte er und legte eine Pfote an die Wand des Kürbisses. „Das könnte wirklich mein neues Zuhause sein! Es ist warm und so herrlich gemütlich."

Dann stieg ihm ein herrlicher Duft in die Nase. Der Kürbis roch süß und lecker, viel besser als alles, was Felix an diesem langen, anstrengenden Tag gefressen hatte. Er setzte sich in den Eingang, schnupperte noch einmal genüsslich und knabberte dann ganz vorsichtig an einem winzigen Stück des weichen Fruchtfleisches.

„Nur ein winziger Bissen", murmelte er, leckte sich die Lippen und blinzelte zufrieden.

Der kleine Bissen schmeckte so gut, dass Felix gleich noch einen nahm. Und dann noch einen. Bald saß er mitten im Kürbis, naschte zufrieden vor sich hin und summte dabei leise ein kleines Lied. Stück für Stück fraß er sich weiter durch das weiche, süße Fruchtfleisch, bis sein Bauch ganz rund geworden war.

Als die Sonne langsam tiefer sank und goldenes, weiches Licht durch das Eingangsloch fiel, lehnte sich Felix satt zurück, streckte alle vier Pfoten von sich und seufzte tief und glücklich.

„Jetzt habe ich endlich etwas Gutes gefunden", sagte er zufrieden, strich sich mit beiden Pfoten über den kugelrunden Bauch und schloss für einen Moment die Augen.

Doch als er die Augen wieder aufschlug und sich noch einmal langsam umsah, erschrak er.

Überall im Kürbis waren nun kleine Löcher. Hier hatte er ein Stück herausgenagt, dort noch eines, und an einer anderen Stelle fiel durch ein angeknabbertes Loch schon die kühle Abendluft hinein.

Felix stand auf und drehte sich langsam im Kreis. Je genauer er hinsah, desto deutlicher wurde es: Der Kürbis war nicht mehr gemütlich und sicher, sondern löchrig wie ein Schweizer Käse. Bedrückt kletterte er wieder hinaus und blinzelte in das rötliche Abendlicht. „Jetzt ist der Kürbis gar kein richtiges Zuhause mehr", sagte er leise. „Ich habe selbst viel zu viele Löcher hineingenagt." Hinter ihm lag der süß duftende, aber nun löchrige Kürbis im Abendlicht. Felix sah ihn noch einen Moment lang traurig an, dann senkte er den Kopf und trottete mit seinem runden Bauch weiter.

Felix blieb mitten auf dem Waldweg stehen und blinzelte müde. Seine Pfoten fühlten sich mit jedem Schritt schwerer an; er trottete langsam weiter über den feuchten Waldboden, die Ohren flach angelegt. Er blickte sich suchend um, aber wohin er auch schaute, nirgends entdeckte er einen Ort, der ihm wirklich sicher und gemütlich vorkam.

Schließlich blieb er abermals stehen und seufzte so tief, dass seine kleinen Schultern dabei nach unten sanken. Die Erschöpfung drückte schwer auf ihn ein, schwerer noch als all die langen Schritte zuvor.

„Ob ich wohl jemals wieder ein neues Zuhause finden werde?", fragte er sich leise.

Mit hängenden Ohren starrte Felix in die immer dunkler werdende Umgebung und lauschte dem leisen Knistern und Rascheln des Waldes um ihn herum. Die Schatten zwischen den Bäumen wurden länger, und die kühle Abendluft strich um seine Schnurrhaare. Dann kniff er die Augen zusammen, nahm all seinen Mut zusammen und setzte eine Pfote vor die andere.

Die Reise Ins All

Felix hatte die Nase tief ins weiche Füllmaterial vergraben und schnupperte mit geschlossenen Augen. Es roch nach Holz und ein wenig nach frischer Luft, und das Material selbst war so herrlich flauschig, dass es sich anfühlte wie tausend kleine Wolken auf einmal, alle zusammen nur für ihn. Er hatte die Kiste an der Seite des großen Gebäudes entdeckt, als er auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen gewesen war. Die Kiste stand halb offen, und das weiche Füllmaterial quoll verlockend hervor wie eine Einladung, die ganz persönlich für ihn bereitgelegt worden war.

Felix kletterte hinein, drehte sich einmal im Kreis, dann noch einmal, und ließ sich schließlich fallen. Perfekt. Einfach perfekt.

Was Felix natürlich nicht wusste, war, dass in dieser Kiste sorgfältig verpackte Materialien für eine Raumstation lagen. Kleine Bauteile, Ersatzmodule, fein abgedichtete Päckchen, alles eingebettet in genau dieses wunderbar weiche Polstermaterial, das er so genoss. Für Felix waren es einfach bequeme Unterlagen. Sein neues Zuhause war dunkel und gemütlich, und Felix schlief zufrieden ein.

Er träumte von Käsestücken und warmen Sommernächten, während draußen die Welt ihren ganz normalen, sehr geschäftigen Lauf nahm. Er träumte von Käsestücken und warmen Sommernächten, während draußen die Welt ihren ganz normalen, sehr ungemütlichen Lauf nahm.

Er bemerkte nicht, dass sein neues Zuhause sich in Bewegung setzte, weil die Kiste verladen wurde. Felix schaukelte sanft hin und her wie in einer Wiege, den Atem warm und gleichmäßig, und schlief seelenruhig weiter. Felix schaukelte sanft hin und her wie in einer Wiege und schlief seelenruhig weiter. Er blieb völlig unbemerkt.

Irgendwann wurde es lauter um ihn herum: Stimmen, Schritte, das Rattern von Rädern auf hartem Boden. Felix war in der Kiste eingeschlafen, und nun wurden er und ihr Inhalt irgendwohin getragen, während ihn die Gespräche der Menschen aus dem Schlaf rissen. Er zuckte zusammen, spitzte die Ohren und hob vorsichtig den Kopf. Die Stimmen waren nah, sehr nah. Er konnte sogar einzelne Wörter verstehen, auch wenn sie keinen Sinn ergaben: „Sicherheitsprüfung abgeschlossen", „Ladevorgang bestätigt", „T-minus zwanzig Minuten." Er presste sich flach ans Füllmaterial und wartete.

Dann kam das Zählen.

Es begann ruhig und gleichmäßig, fast wie ein Schlaflied: „Zehn. Neun. Acht." Felix legte den Kopf schief. „Sieben. Sechs. Fünf." Etwas in seinem kleinen Mäusebauch zog sich zusammen. „Vier. Drei. Zwei." Er wollte aufstehen, wollte schauen, was das zu bedeuten hatte. „Eins." „Eins." Und dann: ein Donnern, das alles übertönte, was Felix je gehört hatte. Die Kiste bebte und wackelte, und eine gewaltige, unsichtbare Kraft drückte ihn mit einem einzigen gewaltigen Griff auf den Boden. Felix fand sein neues Zuhause gerade überhaupt nicht mehr schön. Das Füllmaterial, das eben noch so weich gewesen war, fühlte sich jetzt hart an wie Stein, weil sein ganzer Körper dagegen gepresst wurde. Er versuchte, den Kopf zu heben. Er schaffte es nicht. Er versuchte, eine Pfote zu bewegen. Auch das war unmöglich. Er konnte sich gegen die gewaltige Kraft nicht bewegen, egal wie sehr er es versuchte. Es war, als würde ein unsichtbarer Riese ihn mit einem einzigen Finger flach auf den Boden drücken und einfach nicht loslassen. Und es war ohrenbetäubend laut, so laut, dass Felix die Ohren anlegte und die Augen zusammenkniff.

Die Minuten zogen sich wie Kaugummi, qualvoll lang.

Und dann, so plötzlich wie sie begonnen hatte, ließ die Kraft nach.

Felix wartete einen Herzschlag. Dann noch einen. Er hob vorsichtig eine Pfote. Die Pfote hob sich, aber sie blieb nicht oben, sie schwebte einfach weiter nach oben, ganz von selbst. Und dann löste sich Felix vom Boden. Er schwebte. Tatsächlich, er schwebte! Er schaute nach unten, dann nach oben, und er war eindeutig nicht mehr auf dem Boden. Er ruderte mit den Pfoten, was gar nichts half, außer dass er sich dabei wie ein umgekippter Käfer fühlte. Wie in einem Teich, in dem er ab und zu geschwommen war, versuchte Felix sich mit Schwimmbewegungen fortzubewegen, bis er den Rand der Kiste erreichte und sich mit seinen Krallen ins Holz krallen konnte.

Endlich. Etwas Festes.

Er hangelte sich langsam nach oben, Kralle für Kralle, bis er den Rand der Kiste erreichte. Der Deckel war nicht mehr vollständig geschlossen. Durch einen kleinen Spalt fiel ein schwaches Licht herein, und Felix zwängte sich hindurch wie Wasser durch einen Riss im Stein.

Was er draußen sah, war anders als alles, was Felix je gesehen hatte. Er schwebte durch einen großen Raum voller Leitungen und Knöpfe und seltsam glänzender Flächen. Er versuchte, sich an etwas festzuhalten, griff aber immer wieder ins Leere. Dann trieb ihn seine eigene Bewegung langsam, fast sanft, durch den Raum, bis er mit der Nase gegen eine glatte Fläche stieß.

Es war eine Glasscheibe. Dort, hinter dem Glas, hing eine riesige blaue Kugel im Dunkel. Sie leuchtete wie ein Nachtlicht, rund und ruhig und wunderschön, von weißen Schleiern umgeben, die sich langsam um sie herum drehten. Felix drückte die Nase an die Scheibe, starrte und starrte und konnte gar nicht aufhören zu staunen.

Er fand den Ausgang aus der Kiste, gerade rechtzeitig, denn kurz darauf wurden Hände sichtbar, die die Kiste wegschoben und durch einen Gang trugen. Er hatte sich gerade noch an einem Griff festgekrallt, als die Kiste um die Ecke verschwand.

Felix atmete aus. Dann versuchte er, sich umsehen, doch kaum hatte er die Pfoten losgelassen, stülpte sich etwas über ihn. Eine Box. Dunkel, eng, und diesmal ohne weiches Füllmaterial. Er wurde von einem der Menschen gefangen.

Dann wurde es noch einmal richtig laut und wackelig, und plötzlich stand Felix wieder mit den Pfoten fest auf dem Boden der Box. Die Schwerelosigkeit war vorbei. Felix schwankte und versuchte, das Gleichgewicht zu halten, während alles um ihn herum zitterte und rumpelte.

Es verging noch eine ganze Weile, in der Felix in der ungemütlichen Box ausharren musste. Er saß da, die Ohren angelegt, den Schwanz um die Pfoten gewickelt, und wartete. Irgendwann wurde es ruhiger. Dann hörte er Schritte.

Der Deckel der Box öffnete sich, und ein Gesicht erschien über ihm. Ein großes, rundes Menschengesicht, das ihn mit weit aufgerissenen Augen anschaute. Der Mensch schien jedoch nett zu sein. Er stotterte zunächst, machte dann ein Geräusch, das halb Lachen und halb Staunen war, und streckte langsam eine Hand aus, die Felix erst misstrauisch beschnupperte.

„Na sowas", sagte der Mensch leise, fast ehrfürchtig. Er stellte sich sogar als Astronaut Daniels vor, was auch immer das bedeuten mochte, und war sehr verwundert über Felix' Anwesenheit an Bord. „Eine Maus. Eine echte Maus. Wie hast du es denn hierher geschafft, Kleiner?"

Felix antwortete nicht, weil er eine Maus war und keine Ahnung hatte, was ein Astronaut war. Aber er ließ sich die Hand etwas näher kommen, weil der Geruch des Menschen nach Neugier roch und nicht nach Gefahr.

Astronaut Daniels lächelte. „Keine Sorge", sagte er leise, „ich finde ein neues Zuhause für dich. Versprochen."

Felix betrachtete ihn eine Weile mit seinen schwarzen Knopfaugen. Dann zuckte er, ganz leicht, die Schultern. Das war doch großartig: Dieser Daniels schien zu gebrauchen zu sein.

Endlich Ruhe

Der Rückweg war für Felix fast noch anstrengender als der Hinweg. Er hatte sich in seinem kleinen Versteck hinter dem Bedienfeld zusammengerollt und die Augen fest zugekniffen, während die Raumkapsel durch die Erdatmosphäre raste. Die Hitze, das Brummen, das Zittern der Wände, alles fühlte sich an wie das Ende der Welt.

Alles hatte geruckelt. Die Kapsel schüttelte sich, als wolle sie auseinanderfallen, und Felix klammerte sich mit allen vier Pfoten an einer Kabelführung fest, die Ohren flach angelegt, das Herz ein winziges, rasendes Trommeln in seiner Brust. Doch dann, wie ein Wunder, wurde es plötzlich ganz leise und mit leichten Schaukelbewegungen ging es weiter. Die Fallschirme hatten sich geöffnet, das erkannte Felix irgendwie, obwohl er natürlich keine Ahnung hatte, wie Fallschirme funktionierten. Hauptsache, es hörte auf zu rütteln. Er wagte es, ein Auge zu öffnen, dann das andere.

Draußen, durch einen winzigen Spalt, sah er das glitzernde Blau des Meeres. Dann ein Schaukeln, ein dumpfer Aufprall auf Wasser, und alles war ruhig.

Dann schwang die Tür der Kapsel auf, und nachdem alle Menschen ausgestiegen waren, wurde Felix herausgeholt und von allen Seiten staunend bestaunt. Hände in dicken Handschuhen hoben ihn vorsichtig auf, und Felix blinzelte in helles Sonnenlicht. Um ihn herum standen Menschen in weißen Anzügen, die ihn mit großen Augen anschauten und aufgeregte Dinge riefen, die er nicht verstand.

„Erste Maus im All, was?", sagte eine Wissenschaftlerin lächelnd zu ihm. Sie hatte ein freundliches Gesicht und eine Brille, die ihr ein wenig schief auf der Nase saß. Sie hielt Felix behutsam in beiden Händen und betrachtete ihn so, als wäre er das Kostbarste auf der ganzen Welt. Vielleicht war er das, in diesem Moment. Felix schnupperte an ihrer behandschuhten Hand und beschloss, dass er sie mochte.

Er musste ein kurzes Blitzlichtgewitter über sich ergehen lassen. Scheinbar war er berühmt geworden. Von allen Seiten klickten Kameras, Lichter blitzten, und Menschen streckten merkwürdige Geräte in seine Richtung. Felix saß aufrecht, die Schnurrhaare zuckend, und versuchte würdevoll auszusehen, obwohl er am liebsten einfach irgendwo in einem stillen, dunklen Loch verschwunden wäre. Ein Weltall-Held brauchte wohl solche Momente, sagte er sich. Und Käse. Ein Weltall-Held brauchte definitiv auch Käse.

Nachdem Felix einen Tag in einem viel zu kleinen Käfig ausharren musste, mit immerhin erstklassiger Verpflegung und tollem Spielzeug, nahm Astronaut Daniels ihn schließlich mit. Astronaut Daniels, ein großer Mann mit einem runden Gesicht, einem warmen Lächeln und einem Bart, der so buschig war wie eine kleine Hecke, hatte Felix von Anfang an mit besonderer Fürsorge behandelt. Er hatte ihm Stückchen von seinem eigenen Brot gereicht und nachts immer mal wieder nach ihm gesehen. Felix mochte diesen Menschen. Er roch nach Abenteuer und nach den Sternen, genau wie Felix selbst jetzt, vermutlich.

Nach einer kurzen, dunklen Fahrt setzte der Mensch Felix auf einem Stück Rasen vor einer Hecke ab. Die Nacht war still und kühl, und die Luft roch nach Erde, nach Gras, nach allem, was Felix einmal kannte, bevor er überhaupt auf die Idee gekommen war, in eine Rakete zu kriechen. Er setzte seine vier Pfoten auf den weichen Boden und spürte sofort, wie etwas in ihm tief aufatmete.

Felix drehte sich ein letztes Mal zum Menschen um und lief dann schnell in Richtung Hecke. Der Astronaut hockte noch einen Moment auf dem Boden, die Hände auf den Knien, und sah ihm nach. Vielleicht lächelte er dabei. Felix sah es nicht mehr, denn er war bereits zwischen den ersten dichten Zweigen verschwunden, die Nase voller Gerüche, die Beine voller neuer Energie.

Astronaut Daniels hatte ihm ein gutes neues Zuhause gesucht. Die Hecke bot im Sommer wie im Winter einen perfekten Schutz. Das merkte Felix sofort: Das Geäst war dicht und verwachsen, die Zweige bildeten ein dichtes Dach über seinem Kopf, und nirgendwo pfiff der Wind so, dass es unbequem wurde. Hier konnte er sicher sein. Hier konnte er endlich, endlich schlafen, ohne dass irgendetwas rüttelte, zischte, brummte oder ihn mit Blitzlichtern blendete.

Die Raketenstarts hörte er noch immer regelmäßig, aber jetzt deutlich leiser als früher. Scheinbar war die Raketenbasis ein ganzes Stück weit entfernt. Manchmal, in ruhigen Nächten, legte Felix die Ohren auf und lauschte dem fernen Grollen, und er dachte an das Weltall, an die schwarze Stille und die glitzernden Sterne, und er war froh, dass er das erlebt hatte. Aber noch froher war er, dass er hier war.

Felix war zufrieden, nach seinem großen Abenteuer endlich ein neues und sicheres Zuhause gefunden zu haben. Er rollte sich an einem besonders geschützten Fleckchen zusammen, die Nase unter den Schwanz gesteckt, und horchte auf die Geräusche der Nacht: das Zirpen von Grillen, das leise Rascheln von Blättern, das weit entfernte Ruf einer Eule. Alles war gut.

Der Busch, der ihm Schutz bot, trug leckere Himbeeren und Brombeeren, und ringsum standen noch einige Obstbäume. Als Felix am nächsten Morgen zum ersten Mal die Runde machte und sein neues Reich erkundete, konnte er sein Glück kaum fassen. Rote Beeren funkelten im Morgentau. Gefallene Äpfel lagen im hohen Gras, weich und süß, und ihr Duft zog ihm entgegen wie eine herzliche Einladung. Im Weltraum hatte es keine Himbeeren gegeben. Das war definitiv ein Nachteil des Weltalls gewesen.

In der Nähe gab es reichlich Futter: einen Eichelbaum zum Beispiel. Felix saß darunter und schnupperte an einer dicken, runden Eichel, die er zufrieden zwischen den Pfoten drehte. Vorräte! Er würde Vorräte anlegen. Er würde der bestversorgte Mausabenteurer in der gesamten Geschichte sein.

Felix konnte sich dort einen richtigen Bau graben, mit Kammern und unterirdischen Gängen. Er suchte sich eine Stelle, wo die Erde locker und dunkel war, direkt unter den Wurzeln des Himbeerstrauchs. Er begann zu graben, die kleinen Pfoten arbeiteten gleichmäßig und freudig. Eine Kammer für den Schlaf. Eine Kammer für die Vorräte. Vielleicht ein kleiner Gang als Notausgang. Felix pfiff leise vor sich hin, während er grub, ein kleines, zufriedenes Lied ohne Worte, das sich so anfühlte wie das Ende einer sehr langen, sehr verrückten Reise. Er war eine Maus, die im Weltall gewesen war. Und jetzt baute er sich ein Zuhause. Beides, so fand Felix, war ziemlich großartig.

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